Siemens Business Services stellt innovative Lösungen auf der CeBIT vor

08.02.2006 | München
Siemens Business Services präsentiert modernste Lösungen für Finanzdienstleister, die öffentliche Verwaltung und die Fertigungsindustrie auf der CeBIT 2006 vom 9. bis 15. März in Halle 26 am Stand A31. Damit können Unternehmen ihre Prozesse optimieren und Kunden noch kompetenter betreuen. Der Service für die Bürger lässt sich ebenfalls verbessern.

Außerdem zeigt Siemens Business Services, wo es mit RFID funkt, was sich hinter PKI verbirgt und wie ein mobiler Check-in am Flughafen funktioniert.

Banken und Versicherungen

Kfz-Versicherern ermöglicht die satelliten- und handygestützte Lösung "Pay as you drive (PAYD)" eine verbrauchsabhängige Tarifgestaltung. Das System ermittelt anhand des tatsächlichen Fahrverhaltens eines Versicherten die Versicherungsprämien. Zum Thema Multi-Channel-Banking präsentiert Siemens Business Services eine Telefonbanking- und eine Call-Center-Lösung, bei denen alle relevanten Daten jeweils aktuell über angebundene Informationssysteme zur Verfügung stehen. Auf diese Weise können Geldinstitute ihre Kunden noch effizienter und zielgruppengenauer betreuen.

Zur Optimierung von Bank- und Versicherungsprozessen zeigt Siemens Business Services zwei Lösungsansätze: Industrialisierung und Six Sigma. Durch die Industrialisierung lassen sich vor allem Backoffice-Prozesse standardisieren und durchgängig gestalten. Dies führt zu wirtschaftlicheren Abläufen, geringeren Kosten und einer gesteigerten Kundenzufriedenheit. Mit dem Management-Ansatz Six Sigma können Banken und Versicherungen standardisierte Prozesse kontinuierlich verbessern. Ziel ist es, etwa beim Zahlungs-verkehr oder Schadensmanagement, eine Null-Fehlerquote zu erreichen oder die Durchlaufzeiten zu verkürzen. Zusammen mit dem Partner SAP unterstützt die Siemens-Tochter Finanzdienstleister bei der Integration bzw. Migration von Core-Banking-Systemen und betreibt diese auch.

Public Sector

Das "Customer Information Center" stellt Behörden eine Plattform zur Verfügung, um Anfragen von Bürgern kompetent zu beantworten. In Kombination mit Call-Centern, Sprachportalen und Wissensdatenbanken können Verwaltungen nicht nur Kosten senken, sondern auch Dienstleistungen verbessern. Konkrete Beispiele dafür sind die Call-Center-Lösungen der Städte Bonn, Köln und Ludwigsburg.In ihrem E-Government-Labor entwickelt, integriert und testet Siemens Business Services unter praxisnahen Bedingungen Anwendungen für die öffentliche Hand. Lösungen wie beispielsweise das Formularmanagement oder das papierlose Büro auf Basis elektronischer Vorgangsbearbeitung befähigen Behörden, Verwaltungsstrukturen zu modernisieren und Prozesse zu optimieren.Für schnelle Hilfe im Ernstfall sorgt das so genannte "Command Control Center", über das Polizei, Feuerwehr oder Krankentransporte im Notfall Informationen in Echtzeit erhalten und miteinander austauschen können.Mehr Sicherheit für Bürger lässt sich durch die berührungslose Funktechnologie RFID (Radio Frequency Identification) erreichen. So demonstriert Siemens Business Services anhand einer RFID-Anwendung zur Patientenidentifikation, wie das Pflegepersonal seine Patienten sicherer versorgen kann.Siemens Business Services stellt außerdem die Bildungsplattform "Managed Learning" vor. Die Lösung ist als "Unit21" bei der Stadt Unna im Einsatz. Dort sind alle Schulen untereinander und mit dem zentralen Rechenzentrum vernetzt. Lehrer halten den Unterricht mit Notebooks ab. Der Lehrstoff steht übers Internet zur Verfügung.

Automobil- und Fertigungsindustrie

Siemens Business Services zeigt, wie integrierte Manufacturing-Execution- (MES) und Enterprise-Resource-Planning- (ERP) Systeme Unternehmen unterstützen. Die produktionsrelevanten Informationen stehen aktuell zur Verfügung. Wichtige Entscheidungen können somit auf Basis zuverlässiger Daten getroffen werden.Interessenten erfahren, wie funkgestützte Produktionsprozesse in SAP-Anwendungen integriert werden. Mittels transparenter Produktionssteuerung via RFID lassen sich fehlende Materialien für einen Produktionsschritt "just-in-time" anfordern. Umlauf-bestände können dadurch erheblich reduziert werden. Für mittelständische Maschinenbauer und Automobilzulieferer wird ein modular aufgebautes Komplettpaket mit der Bezeichnung SMB (Small and Medium-Sized Businesses) vorgestellt, das auf aktuellen Best-Practice-Beispielen basiert. Siemens Business Services präsentiert diese Softwarelösungen für beide Branchen als Live-Demo-Versionen auf der CeBIT.Außerdem zeigt Siemens Business Services den Messebesuchern Wege auf, heterogene IT-Landschaften mithilfe von SAP Next Generation zu harmonisieren und konsolidieren.

"Service Concepts of the Future" ist ein Lösungsangebot für den Maschinen- und Anlagenbau, mit dem Unternehmen ihre Umsatzrenditen steigern und ihren Service wirtschaftlich gestalten können. Siemens Business Services stellt auf der CeBIT zwei Komponenten daraus vor: Hinter der Produktvisualisierung verbirgt sich eine interaktive Anwendung, die jederzeit alle relevanten Produktinformationen aus unterschiedlichen Systemen zusammenführt. Der Service-Techniker kann auf dieser Basis direkt am System komplexe Montage- und Serviceabläufe animieren. Die Spracherkennung demonstriert Siemens Business Services am Beispiel der TÜV Süd Auto Service GmbH. Der Prüfer führt eine komplette Kfz-Hauptuntersuchung per Sprache durch. Dabei gibt er sämtliche Informationen wie Bremswerte, Kilometerstand, Mängel und Notizen an und erhält im Anschluss daran einen ausgedruckten Prüfbericht.

Das "Application Management Support Center" vereinheitlicht IT-Prozesse auf Basis von ITIL (Information Technology Infrastructure Library) und setzt standardisierte Lösungen auf. Es stellt vernetzte Serviceleistungen unter einer zentralen Steuerung zur Verfügung. Service Level Agreements regeln, welche Dienstleistungen der Kunde wann in Anspruch nehmen kann.

Für das IT-Lifecycle-Management hält Siemens Business Services spezialisierte Konzepte bereit - von der Beratung über die Implementierung und Wartung bis zur Entsorgung der Geräte. Damit sind Unternehmen unter anderem in der Lage, Transparenz über ihre IT-Infrastruktur und die damit verbundenen Aufwendungen zu gewinnen.

Security

Der Diebstahl von den Zugangs- oder Identifikationsdaten von Personen und die damit verbundenen Gefahren werden immer gravierender. Unternehmen und Behörden können dem entgegenwirken, indem sie neueste Sicherheitstechnologien in die IT-Infrastrukturen und -Anwendungen einsetzen. Siemens Business Services stellt drei Lösungen zu dem Thema vor: Ein PKI (Public Key Infrastructure) -Szenario, Check-in und Boarding am Flughafen per Fingerprint sowie die Interoperabilität von Ausweisen.

Quelle: Pressemeldung Siemens AG

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