Spam-Mails: Eigene E-Mail-Adresse nicht leichtfertig verbreiten
Zwei Drittel der E-Mail-Nutzer in Deutschland bekommen täglich unerwünschte Post, sogenannte Spam-Mails. Das ergab der aktuelle Webmonitor des Bundesverbands Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien.
Zwei Drittel der E-Mail-Nutzer in Deutschland bekommen täglich unerwünschte Post, sogenannte Spam-Mails. Das ergab der aktuelle Webmonitor des Bundesverbands Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien. Nicht nur sind diese E-Mails ärgerlich, weil die zusätzliche Datenmenge den Server belastet, sondern auch, weil der "Werbe-Müll" aussortiert werden muss. "Jeder Nutzer kann aber selbst einiges unternehmen, um sich vor Spam-Mails zu schützen", sagt Klaus Rodewig, Computerfachmann von TÜV Rheinland. "Am besten ist es, die eigene E-Mail-Adresse so sensibel wie eine Geheimnummer zu behandeln."
Die einfachste Möglichkeit, das Spam-Aufkommen zu vermindern, ist nicht darauf zu reagieren. Das heißt: Bilder oder Links in unerwünschten Mails nie anklicken -auch nicht, wenn sie versprechen, damit zum Beispiel einen elektronischen Newsletter abzubestellen. "Ein Klick und der Spam-Versender weiß, dass die E-Mail-Adresse aktiv ist", warnt der IT-Experte. Wer viele Newsletter abonniert, sollte dies grundsätzlich im Textformat tun. Denn in HTML-Mails können "Web-Bugs" installiert sein. Diese 1x1-Pixel kleinen Bilder laden sich beim Öffnen der E-Mail automatisch nach. Und durch den so entstandenen Datenverkehr weiß der Absender, dass die Adresse in Gebrauch ist und schickt noch mehr Spam-Mails.
Internet-Nutzer sollten zudem genau überlegen, wo sie ihre E-Mail-Adresse hinterlassen: Gewinnspiele, kostenlose Newsletter, Forenanmeldungen oder gewisse Zugangssperren verlangen meist die Angabe einer gültigen E-Mail-Adresse. Wer sich willkürlich überall anmeldet, wird leichter zum Opfer von Spammern. "Empfehlenswert ist es, sich zwei unterschiedliche E-Mail-Accounts zuzulegen", rät Rodewig. "Einen für Privatmails, den anderen für Anmeldungen aller Art." Sinnvolle Entlastung bieten auch Spam-Filter. Sie können zwar nicht alles aussortieren, aber erreichen nach einer gewissen "Anlernphase" mit individuellen Filterregeln eine Trefferquote von 95 Prozent. "Dennoch sollten Anwender regelmäßig ihren Spam-Ordner überprüfen", sagt der Experte. "Denn es kann sein, dass die eine oder andere ernsthafte Nachricht unbeabsichtigt dort landet." Nutzer erhöhen zudem den Schutz, indem sie ihr E-Mail-Programm durch Updates immer auf dem neuesten Stand halten.
Quelle: Pressemeldung TÜV Rheinland Holding Aktiengesellschaft
Dieser Beitrag wurde bisher 95 mal gelesen.
(Rang 290 auf blackberrys24.de)
Weitere News
Regensburg in der Hosentasche - iPhone-App mit SixCMS
01.03.2012 | Nach Regensburg kommt man auf verschiedene Arten: entweder ganz einfach mit dem Auto, bequem mit der Bahn oder...
weiter in Regensburg in der Hosentasche - ...TV und Internet laufen oft parallel
21.11.2011 | Jeder zweite surft nebenher. Fernsehbildschirm an der Wand und Notebook auf den Knien
weiter in TV und Internet laufen oft parallel ...Orange: 50.000 Kunden rundum geschützt
15.11.2011 | Orange Handyversicherung schützt bei Diebstahl und Beschädigung. Bereits 50.000 zufriedene Kunden. Ohne...
weiter in Orange: 50.000 Kunden rundum ...Das Internet als Demokratie-Verstärker
07.11.2011 | Zwei Drittel sehen positiven Effekt für "mehr Demokratie" Fast jeder Zweite sieht im Web Chancen zur...
weiter in Das Internet als ...Wenn der Weihnachtsmann durchs Breitbandkabel kommt: Ergebnisse Yahoo!-Weihnachtsstudie 2011
03.11.2011 | Weihnachts-Shopping im Web: große Auswahl, ohne Zeitdruck und Stress stöbern, direkte Lieferung nach Haus
weiter in Wenn der Weihnachtsmann durchs ...Aktuelles
Drahtlose Mikrofonlagen - Billigkeitsentschädigung gestartet
Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) hat...
weiter ...Online- Jobbörsen sind bei der Personalsuche unverzichtbar
Vier von fünf Unternehmen veröffentlichen freie Stellen in...
weiter ...Neuigkeiten
Blackberry - Die Vorteile des Allrounders
Blackberry ist eine der wenigen Marken, welche über mehrere...
weiter ...Geschäftsklima in Hightech- Branche weiterhin gut
Zwei Drittel der Anbieter erwarten Umsatzplus für 2012...
weiter ...Weitere Themen
Regensburg in der Hosentasche - iPhone- App mit SixCMS
Nach Regensburg kommt man auf verschiedene Arten: entweder...
weiter ...TV und Internet laufen oft parallel
Jeder zweite surft nebenher. Fernsehbildschirm an der Wand...
weiter ...Archiv
Google+ etabliert sich unter den sozialen Online- Netzwerken
Facebook liegt auf Platz eins der beliebtesten Communitys...
weiter ...Telekom baut Browsergames- Angebot aus: Kooperation mit Start- up Players Rock Entertainment
Optimierung und Markteinführung neuer Browsergames im Fokus...
weiter ...Verschiedenes
Das Handy als Thermometer, Blutdruck- und Blutzuckermesser
Smartphones können bei Therapie und Gesundheitschecks helfen...
weiter ...Volle Kontrolle über die Karten: NAVIGON veröffentlicht wegweisendes Update für Android- App
Ab sofort steht die neue Version "NAVIGON für Android 4.0"...
weiter ...
